Friedrich Glausers Kriminalroman, in einer Theaterfassung von Renato Cavoli, steht auf dem Programm. In der sogenannten "Irrenanstalt" Randlingen wurde der Direktor ermordet. Wachtmeister Studer ermittelt.
Noch haben das Regieteam mit Renato Cavoli und Ursi Baumgartner mitsamt der engagierten, spielfreudigen Spielercrew einiges an Arbeit vor sich. Aber man spürt bereits, wie spannend und verwinkelt diese Geschichte ist. Der Mord an Direktor Borstli, die Verdächtigen, die Menschen in der Anstalt, die BetreuerInnen und PflegerInnen... keiner traut dem Anderen mehr über den Weg.
Nur einer scheint die Ruhe zu bewahren. Schül, ein ehemaliger Fremdenlegionär, der stolz seine Auszeichnungen am Revers trägt, glaubt mehr zu wissen als alle anderen. Er verfasst Gedichte, die kaum einer versteht. Nur sein Freund "Matto", den er respektiert und versteht, scheint auf demselben Wissensstand wie Schül zu sein.
Aber wer ist dieser "Matto"? Frau Doktor Laduner, die Stellvertreterin von Ueli Borstli selig, weiht Wachtmeister Studer in die Geheimnisse der Anstalt ein. In die Tiefen einer weggesperrten Gesellschaft, die hier in Randlingen ein "Zuhause" gefunden hat.
So auch Herbert Caplaun, der Sohn des mächtigen Oberst Caplaun. Ja, auch dieser Herbert, der sich heimlich zu seiner Betreuerin Irma Wasem hingezogen fühlt, ist ein Verdächtiger.
Am Ende steht Studer vor einem grossen Rätsel. Er muss den Mörder oder die Mörderin finden. Der knorrige Wachtmeister macht für diesen einen Fall Anstaltsportier Dreier zu seinem Assistenten...
